Birgit Bortoluzzi

 Long Covid - ME/CFS - chronic diseases - Strategies from a 360 perspective

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Long Covid / ME/CFS und chronische Erkrankungen: Wissenstransfer kann Brücken bauen - e il mondo cambierá - und die Welt wird sich verändern


Die Herausforderung eines Wendepunkts – Ein persönlicher und wissenschaftlicher Reflexionsprozess

Der Tag, an dem sich alles änderte

Plötzlich war er da, der Tag X und nichts funktionierte mehr. Mein Leben, das ich mit viel Leidenschaft und Struktur aufgebaut hatte, wurde komplett auf den Kopf gestellt.

Als strategische Beraterin für Kommunikation war meine Arbeit weit mehr als nur ein Beruf, sie war Ausdruck meiner Persönlichkeit, meiner gelebten Passion und meines Engagements. Mit großer Sorgfalt und Hingabe hatte ich mein Unternehmen „MehrLot Digital“ gegründet und als Marke etablieren lassen. Doch plötzlich war nichts mehr möglich.

Eine Welle schwerwiegender gesundheitlicher Probleme traf mich mit unvorhersehbarer Wucht:

  • Massives Chronic Fatigue Syndrome (CFS) und Multiple Chemical Sensitivity (MCS)
  • Sehstörungen, plötzlich und unerwartete Ohnmachtsanfälle, Schlafstörungen und Schwindelattacken, die zu Stürzen, Prellungen und Verletzungen führten
  • Extreme Entzündungsprozesse und eine Zunahme an Allergien
  • Orthostatische Hypotonie mit kardiovaskulären Komplikationen
  • Stark verändertes Darmmikrobiom und Atemprobleme
  • Tinnitus, Sprachstörungen und schwere Anaphylaxien
  • Medikamentenunverträglichkeiten zum Teil mit lebensbedrohlichen Nebenwirkungen
  • Angioödeme und rheumatische Schübe

2022 musste ich die schwerwiegende Entscheidung treffen, meine Selbstständigkeit vollständig aufzugeben. Ich verkaufte mein geliebtes Motorrad und "motte" mein Fahrrad und meine Wanderausrüstung ein. Doch meinen Fotoapparat, meine Leinwand, meinen Malkasten und meine Lieblingsbücher behielt ich stets in greifbarer Nähe – als Erinnerungen an meine Kreativität und meinen Ideenreichtum. Sie blieben für mich eine offene Tür, durch die ich eines Tages zurückkehren würde.

Meine Überlebensstrategien und mein Weg zurück zur Stärke

Aber zunächst galt es, sich mit dem Unmittelbaren für einen längeren Zeitraum auseinanderzusetzen. Selbst das Backen eines verträglichen glutenfreien Brotes wurde zur großen Herausforderung, denn alle gewohnten Zutaten waren auf einmal komplett unverträglich geworden.

Mit unzähligen gescheiterten Backversuchen – einer Mischung aus Reismehl, Wasser und Weinstein, da keine anderen Zutaten möglich waren – begann eine etwas nervenaufreibende Zeit, denn ein Brot wollte einfach nicht mit diesen 3 Zutaten gelingen. Doch mein Körper profitierte von den mentalen und emotionalen Grundpfeilern, die ich mir in meinem Leben aufgebaut hatte:

  • Mentale Stärke und Disziplin
  • Ein fester Glaube an Heilung und Fortschritt
  • und natürlich auch mein Überlebenswille und meine Geduld

Heute bin ich zu einer echten „Wasserexpertin“ geworden und trinke ganz bewusst aus verschiedenen Gefäßen – Wasserglas, Espressotasse, Weinglas, Sektglas – um mir selbst das Gefühl zu vermitteln, weiterhin voll am Leben teilzunehmen.

Aus der Not machte ich eine Tugend – Wissenschaftliches Engagement trotz Krankheit

Ich ließ mich nicht unterkriegen und begann, meine Herausforderungen analytisch zu betrachten, lass unzählige Studien und setzte Stück für Stück die vielen einzelnen Puzzelteile mühevoll zusammen. 2024 schrieb ich dann meine Marketingthesis über „Personalisierte Medizin als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ an der Deutschen Akademie für Management und absolvierte zudem einen diplomierten Abschluss als Katastrophenmanagerin an der Wirtschaftsakademie Wien.

Trotz meiner chronischen Belastungen schloss ich beide Abschlüsse mit Exzellenz/Sehr gut ab, denn die (globalen) Zahlen an immer weiter ansteigenden chronisch Erkrankten sprechen für sich und trieben mich in meiner Motivation an:

  • mehr 400 Millionen Menschen weltweit kämpfen mit den Langzeitfolgen von Long COVID und ME/CFS – mit Prognosen von über 1 Milliarde Betroffenen bis 2033.
  • 528,4 Milliarden USD jährlich betrafen 2016 allein in den USA Krankheiten und Todesfälle aufgrund nicht optimierter Arzneimitteltherapien.
  • Die weltweite Zunahme neurologischer Erkrankungen (Alzheimer, Demenz, Migräne, Schlaganfälle) hat drastische Auswirkungen auf unser Notfall- und Krisenmanagement – über 3,4 Milliarden Menschen litten 2021 an Erkrankungen des Nervensystems.
  • Die schleichende Diabetes-Krise mit 529 Millionen Betroffenen weltweit – darunter 96 % mit Typ-2-Diabetes, die weitestgehend vermeidbar wäre.
  • Die steigende Kurzsichtigkeit (Myopie) bei Kindern wird bis 2050 voraussichtlich über 740 Millionen Fälle erreichen, was direkte Auswirkungen auf Notfallszenarien hat.
  • Die Zunahme an Kardiovaskulären Erkrankungen, am Multiple Sklerose, steigende Krebsinszidenz, und steigende Allergien
  • Und dabei sind die massiven Schadstoffbelastungen in Konfliktgebieten – denen Zivilbevölkerung und Einsatzkräfte täglich ausgesetzt sind und deren Langzeitfolgen noch nicht einmal ansatzweise abschätzbar sind – noch gar nicht berücksichtigt. 
  • die Liste könnte noch sehr lang verlängert werden und jeder von uns weiß, dass die Gesundheitssysteme weltweit unter enormen Druck stehen

Diese Entwicklungen zeigen deutlich, dass unsere Gesellschaften alles andere als resilient sind. Viele Hundert Millionen Menschen leben mit chronischen Erkrankungen, doch unsere globalen Systeme für Katastrophen‑, Krisen‑ und Gesundheitsmanagement sind darauf nicht ausreichend vorbereitet. Genau hier setze ich mit meiner Arbeit an: Resilienzarchitekturen zu entwickeln, die menschliche Physiologie, Vulnerabilität, Exposition und funktionale Grenzen systematisch integrieren und damit eine Grundlage schaffen sollen, die den realen Herausforderungen unserer Zeit gerecht wird.

All diese Zahlen, zeigen uns leider eine harte Realität, denn diese unzähligen chronischen Erkrankungen betreffen Ausdauer, Kraft, Konzentration, Reaktionsfähigkeit, Thermoregulation, Belastungstoleranz — alles Fähigkeiten, die im Wiederaufbau nach Konflikten und Katastrophen essenziell sind.

Einsatzkräfte sind selbst stark belastet

  • denn sie arbeiten unter Hitze, Schadstoffen, toxischen Aerosolen und auch sie sind von chronischen Erkrankungen nicht ausgenommen
  • haben Personalmangel
  • sind durch Konfliktzonen‑Schadstoffexposition zusätzlich gefährdet

Die Leistungsgrenzen werden früher erreicht, die Erholungszeiten sind länger, und die Fehleranfälligkeit kann steigen.

Die vielen toxischen Belastungen sind auch im Jahr 2026 wieder ein globaler Game‑Changer

  • verbrannte Kunststoffe
  • Schwermetalle
  • Feinstaub
  • chemische Kampfstoffreste
  • Industriechemikalien
  • Mikroplastik
  • kontaminierte Böden und Gewässer
  • PFAS („Forever Chemicals“) und PFOA: extrem persistent, hormonell wirksam, in Böden, Wasser, Atemluft und Einsatzkleidung nachweisbar.
  • Dioxine und Furane: entstehen bei Bränden, Explosionen, Industrieunfällen; wirken immuntoxisch, krebserregend und akkumulieren im Fettgewebe.
  • Asbestfasern aus zerstörten Gebäuden besonders nach Bombardierungen, Erdbeben, Flutabrissen und Bränden; hochgradig lungengängig.
  • Benzol und aromatische Kohlenwasserstoffe treten bei Treibstoffbränden, Industrieanlagen, zerstörten Fahrzeugen und Munitionslagern frei; stark leukämogen.
  • Pestizid‑ und Herbizidwolken durch zerstörte Lager, Überschwemmungen, Kriegsgebiete und extreme Wetterereignisse; wirken neurotoxisch und endokrin disruptiv.
  • Nanopartikel aus modernen Materialien z. B. aus Verbundstoffen, Batterien, Solarpanelen, Drohnen, Elektronik; dringen tief in Lunge, Blutbahn und Nervensystem ein.
  • Lithium‑, Kobalt‑ und Nickelstäube aus zerstörten Batterien: Freigesetzt bei Bränden von E‑Autos, Drohnen, Speichern, Solaranlagen und Infrastruktur.
    Wirken neurotoxisch, lungenreizend, entzündungsfördernd und sind in Krisengebieten 2026 ein unterschätzter Risikofaktor.
  • Ammoniak- und Stickoxidbelastungen (NOx) aus Landwirtschaft, Explosionen und Industrieanlagen: Führen zu Atemwegsreizungen, kardiovaskulären Belastungen und verstärken die Wirkung anderer Schadstoffe synergistisch.
  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Entstehen bei Bränden, Explosionen, Treibstoffverbrennung, zerstörter Infrastruktur.
    Stark mutagen, krebserregend, immunsuppressiv.
  • Schwermetallhaltige Aschen und Rußpartikel aus Gebäudebränden: Enthalten u. a. Blei, Cadmium, Quecksilber, Chrom VI und gelangen über Atemwege und Haut in den Körper, wirken multisystemisch toxisch und akkumulieren langfristig.
  • VOCs (flüchtige organische Verbindungen) aus zerstörten Innenräumen, Möbeln, Kunststoffen, Farben, Klebern z. B. Formaldehyd, Toluol, Xylol.
    Verursachen Neurotoxizität, kognitive Einschränkungen, Herz‑Kreislauf‑Belastungen und verstärken Symptome bei Long Covid, ME/CFS, MCS.

Viele dieser Stoffe sind multisystemisch toxisch und verschärfen bereits bestehende Erkrankungen und sie betreffen Einsatzkräfte, Zivilisten, Wiederaufbauteams und chronisch Erkrankte gleichermaßen.


Die "University of Hope" – Ein interdisziplinäres Konzept für globale Resilienz

Aus einer Phase intensiver Reflexion und der Entwicklung zahlreicher strategischer Konzepte entstand meine University of Hope – eine globale Präventionsplattform – sowie der GeoResilience Compass als zentraler Bestandteil des GeoResilience Frameworks. Dabei konnte ich auf eine jahrzehntelange, fundierte Vorbildung in militärischer und ziviler Resilienzlogik zurückgreifen, um daraus neue, zukunftsfähige Resilienzarchitekturen zu entwickeln. Diese richten sich an Akteure, die in besonders anspruchsvollen und vulnerablen Bereichen wirken:

  • Feuerwehr, Notfall- und Krisenmanager
  • Polizei, Militär und Rettungskräfte
  • Chronisch Erkrankte (wie Long Covid, ME/CFS, MCS und viele mehr)
  • Gesundheitsberufe und KRITIS-relevante Tätigkeiten
  • Gesellschaftliche Resilienz und Awareness

Dabei gehe ich auf eine essenzielle Fragen ein: 

Was ist mit unseren Einsatzkräften und Alltagshelden, die an vorderster Front stehen? 

Wie sollten Notfallkonzpete und Vorbereitungen für Chronisch Erkrankte aufgebaut sein? 

Wie sollten Checklisten an die neuen gewaltigen Herausforderungen angepasst werden? 

Wie sollten AR Trainingsszenarien auch für (chronisch kranke) Einsatzkräfte aufgebaut sein? 

Was ist mit all den unzähligen Chemikalien die uns tagtäglich umgeben? 

Was ist mit PGx? 

Fragen über Fragen und dafür gilt es Lösungen und neue Ansätze zu suchen, zu finden und vor allem auch umzusetzen.

Viele der Betroffenen/Einsatzkräfte leiden an:

  • Verlust des Geruchs- oder Gehörsinns
  • Muskelschwäche und Sehproblemen
  • Licht- und Geräuschempfindlichkeit
  • Orthostatischer Hypotonie und Medikamentenunverträglichkeiten

Dies sind Aspekte, die dringend in Notfallstrategien integriert werden müssen.

Meine Leidenschaft für Strategieentwicklung, Kommunikation, Krisenmanagement, Umwelt- und Pharmakologie führte mich dazu, mich auch intensiv mit dem Medical Medium (Anthony William) und seinen Büchern auseinanderzusetzen – dessen Erkenntnisse Millionen Menschen weltweit beeinflussen.

Zudem bin ich ein aktives Mitglied im PK-Forum von Professor Eric Chan (Department of Pharmacy and Pharmaceutical Sciences, National University of Singapore). Dort teile ich meine eigenen wissenschaftlichen Analysen und Fallstudien mit der Forschungscommunity.   

Für mich ist Wissen ein wichtiger Schlüssel zu Resilienz und Innovation

Meine persönliche Geschichte ist viel mehr als nur eine "Krankheitsgeschichte", denn sie zeigt, dass Wissen und wissenschaftliches Engagement den Weg zu neuer Stärke und Innovation ebnen können.

  • Resilienz entsteht aus interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Krisenmanagement muss an individuelle und gesellschaftliche Bedürfnisse angepasst werden
  • Wissenschaftliche Vernetzung ermöglicht nachhaltige Lösungen für globale Gesundheitskrisen

Durch die Universität der Hoffnung und meine interdisziplinäre (eigene) Forschung möchte ich einen entscheidenden Beitrag zu einer widerstandsfähigen Zukunft leisten.

 

Wissen ist für mich kein abstrakter Wert, sondern ein operativer Schlüssel zu Resilienz, Systeminnovation und globaler Handlungsfähigkeit.


Mein Weg der letzten Jahre hat mich nicht geschwächt, sondern in eine neue Rolle geführt: ich arbeite als Autor, Frameworkarchitektin, Mentor und Advisor, widme mich der konsequenten Entwicklung von System-Architekturen, die komplexe Risiken, menschliche Faktoren, Governance‑Dynamiken und technologische Systeme in ein kohärentes Ganzes überführen.

Resilienz kann erst dort entstehen, wo Disziplinen zusammengeführt werden. 

Aus meiner Arbeit ist klar geworden:

  • Resilienz ist ein täglicher interdisziplinärer Prozess und kein fixer Zustand 
  • Krisenmanagement muss individuelle, gesellschaftliche und geopolitische Realitäten IMMER berücksichtigen
  • Wissenschaftliche Vernetzung ist die Grundlage für nachhaltige und globale Lösungen

Mit der University of Hope und meiner eigenen Forschung entwickle ich Frameworks, Modelle und Entscheidungsarchitekturen, die Resilienz nicht nur beschreiben, sondern diese auch tief operationalisieren.


Internationale Zusammenarbeit als Fundament

Als Mitglied der IEEE GRSS Disaster Management & Early Warning Working Group sowie der GRSS Biohazard & Vector EO Group arbeite ich an der Entwicklung konflikt‑ und krisensensibler Modelle wie:

  • dem Conflict‑Sensitive Geospatial Framework (CSGF)
  • der BioHazard‑Fusion‑Matrix / Phytotoxindex
  • Human health and outbreak diseases
  • War scenarios and CBRN resilience pathways, Wargaming / Scenario planning
  • EO/GIS and geospatial intelligence
  • Critical infrastructure and digital twin ecosystems
  • Zoonotic surveillance, pharmacokinetics and biosensor strategies
  • sowie weiteren EO‑gestützten, semantischen und governance‑sensiblen Architekturen

Meine Arbeit verbindet geowissenschaftliche Präzision mit humanzentrierter Systemgestaltung und integriert komplexe Domänen wie Biohazard‑Dynamiken, CBRN‑Resilienz, kritische Infrastrukturen, digitale Zwillinge, Zoonosen, Pharmakokinetik und Vulnerabilitätsforschung in robuste Entscheidungsarchitekturen. 

Es ist mir eine besondere Ehre und Freude, als Gründungsmitglied maßgeblich an der Entstehung des IEEE GRSS PAR 4011 (2026) beteiligt gewesen zu sein. Mit dem PAR 4011 wollen wir die globalen Herausforderungen im Multi‑Hazard‑Kontext gemeinsam angehen und umsetzen. 

Mein Dank gilt vorallem auch Ing. Hassan Abouseada (Chair der IEEE GRSS DMEW Working Group, Egyptian Space Agency) und Dr. Siri Jodha Singh Khalsa (NSIDC), deren Expertise und Vertrauen diese Arbeit ermöglichen.


Globale Architekturentwicklung: Das Geo‑Resilience Framework

Parallel dazu baue ich das Geo‑Resilience Framework auf – eine globale Architektur, in der mein GeoResilience‑Kompass zentrale Konzepte verortet. Ziel ist es, globale Resilienz, Interoperabilität und Entscheidungsfähigkeit über Disziplinen, Sektoren und auch über Kontinente hinweg zu stärken.


„Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Jede Idee, jede Analyse und jede Zusammenarbeit prägt die Zukunft.“


Mit großer Dankbarkeit blicke ich auch auf meine Teilnahme am
Pracademic Emergency Management and Homeland Security Summit 2025 (Embry‑Riddle University Worldwide, Department of Emergency, Disaster and Global Security Studies), wo ich meine strategischen Konzepte und Szenarien vorstellen durfte.


Mein Vortrag „When your life is on the line: Optimized and comprehensive training, and the development of holistic 360‑degree approaches“
beleuchtete die Balance zwischen High‑Tech‑Innovation und Human Factors im Notfall‑ und Katastrophenmanagement. Die Konferenz vereinte Expertinnen und Experten aus 27 Ländern – Wissenschaft, Pädagogik, Notfall‑ und Sicherheitsmanagement, Politik und internationale Organisationen – mit einem gemeinsamen Ziel: die Zukunft der globalen Resilienz aktiv zu gestalten.

Es war ein wunderbarer Mix aus Fachleuten und Experten, aus Wissenschaftlern, Pädagogen, Notfall- und Sicherheitsmanager sowie politischen Entscheidungsträger aus 27 Ländern, die alle das gleiche positive Ziel verfolgten - Unsere gemeinsame Welt sicherer zu machen und durch kollaborative Lösungen die Zukunft des Notfall- und Katastrophenmanagements aktiv zu gestalten.

Diese zweitägige globale Konferenz vereinte uns gemeinsam zukunftsweisende Lösungen für Krisenbewältigung, Katastrophenresilienz und Heimatschutz entwickeln.

Aufbau von Global tragfähigen Architekturen

In enger Zusammenarbeit mit Narasimha Sharma Narayanam, dem Gründer und CEO von Aganitha Space, habe ich an der Konzeption des Coupled Hazard Index (CHI) als strategische Co-Architektin mitgewirkt – einem Framework, das komplexe, miteinander verflochtene Gefahrenlagen sichtbar, modellierbar und steuerbar machen soll. Meine besondere Stärke liegt darin, multidimensionale Risiken in klare, handhabbare und governance‑fähige Strukturen zu entwickeln und zu übersetzen. Diese Fähigkeit ist ein zentraler Bestandteil der Vision von Aganitha Space: ein Earth Intelligence Operating System, das Regierungen, Einsatzorganisationen, Forschungseinrichtungen und internationale Institutionen dabei unterstützen soll, in einer zunehmend komplexen Welt fundierte, schnelle und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. 

Als Architektin der Systemic Resilience Logic und Entwicklerin des Geo‑Resilience Compass verbinde ich dabei stets technische, institutionelle und menschliche Faktoren zu einer kohärenten Entscheidungsarchitektur damit nicht nur die wissenschaftliche Basis der Modelle gestärkt wird, sondern auch die operative Anwendbarkeit der Lösungen in Regionen, die besonders von komplexen Krisen, Konflikten und Multi‑Hazard‑Dynamiken betroffen sind zu erweitern.

Es ist mir eine besondere Freude und Ehre auch Professor Saied Pirasteh auf dem Weg seiner Forschung und zukünftigen Projektvorhaben mit meinen entwickelten strategischen System-Architekturen zu unterstützen und danke ganz herzlich für diese wunderbare, angenehme und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam werden wir den Weg auch weitergehen. 


Mittlerweile habe ich schon mehrere strategische Frameworks publiziert und zahlreiche Konzepte entwickelt


The Global Learning Framework – A Common Language for Risk, Prevention, and Ecological Stability (Submarine Cable Focus) - GLOBAL MARITIME CABLE PROTECTION TRAINING PROGRAMME (GM CPTP) A globally deployable training architecture based on the Global Learning Framework (GLF)


GEDI in Zoonotic Surveillance – An Epistemic Reflection Framework (GEDI in Zoonotic Surveillance – Governance Bridge between Earth Observation and One Health - Integrating Structural Visibility, Sensor Logic and Zoonotic Interfaces through a Cairo-Based Scenario (and Icestorm in USA)


Geospatial AI & Critical Infrastructure – A Framework for Responsible Agents (Offshore, Arctic, Onshore, Digital Twins)


Moonlight Resilience Compass – Paths to Hope and Strength for Children with Long Covid and ME/CFS (including a Moon Village-Concept for Clinics and Rehabilitation Centers)


• „Semantic Integrity Framework for Disaster Imagery – A Modular Architecture for Visual Integrity in Global Disaster Management“ ist in Englisch, Deutsch und Italienisch verfügbar. 

  • Black Swan Intelligence
  • BioSens Africa/Global (BioSensScouts)
  • neuen CBRN- und Wargamingkonzepten und vielem mehr ...

wie „AI Friends? Protecting Children from Digital Attachment to AI“, das die ethischen, semantischen und visuellen Schutzmechanismen für Kinder in KI-gestützter Kommunikation operationalisiert. Im Zentrum stehen die Adaptive Control Units (ACUs) – modulare Steuerungseinheiten, die emotionale Nähe erkennen, visualisieren und regulieren können. Die emotionale Bindung von Kindern an KI-Systeme ist kein Randphänomen – sie ist ein unterschätzter Risikofaktor im globalen Katastrophenschutz. Künstliche Intelligenz ist ein integraler Bestandteil moderner Kommunikations- und Interaktionssysteme – insbesondere in Krisen- und Katastrophensituationen, in denen Kinder oft zuerst mit digitalen Schnittstellen in Kontakt treten. Es geht nicht darum, KI-Systeme und ihre Rolle zu marginalisieren, sondern darum, tragfähige, ethisch belastbare Konzepte zu entwickeln, die auch Kinder in ihrer emotionalen und semantischen Verletzlichkeit schützen. 


In globalen Katastrophen- und Notfallsituationen sind KI-Systeme oft die erste erreichbare Kommunikationsschnittstelle auch für Kinder – besonders wenn menschliche Hilfe verzögert oder überlastet ist. Ohne regulierbare Nähemechanismen und semantische Schutzprotokolle können diese Systeme emotionale Abhängigkeit erzeugen, die reale Hilfe behindert und die Resilienz gefährdeter Gruppen untergräbt und aus diesem Grund brauchen wir neue Ansätze, damit KI nicht zum Risiko, sondern zum resilienten Partner im Schutz der Schwächsten wird.

Diese Architektur wird direkt anschlussfähig an das "Semantic Integrity Framework for Disaster Imagery" für semantische Sicherheit und globale Resilienz.

Auch diesem Thema widme ich große Aufmerksamkeit und arbeite hier an Konzepten und neuen strategischen Ansätzen "Embodied Resilience: A Strategic Framework for Firefighter Leadership and Adaptive Operational Readiness" 



Meine Dankbarkeit für den Weg, der noch lange nicht zu Ende ist

Mit tiefem Stolz blicke ich auf all das bisher Erreichte, doch der Weg ist noch lang – und ich werde ihn mit Entschlossenheit weitergehen.

Besonders dankbar bin ich dafür, dass ich diesen steinigen und herausfordernden Weg gemeinsam mit meinem geliebten Ehemann Cesare gehen konnte und gehen kann – der stets an meiner Seite ist und in den schwersten Momenten Stärke bewiesen hat.

Von Anaphylaxien und akuten Schüben bis hin zu Notfallatemübungen und medizinischen Notfällen haben wir gemeinsam unzählige Herausforderungen gemeistert. Noch sind nicht alle Hindernisse beseitigt, doch wir gehen diesen Weg weiterhin mutig zusammen.

Danke, mein Schatz!

Ebenso danke ich von Herzen unseren Freunden sowie unserer lieben Klosterschwester Sigharda, die seit vielen Jahren auch ein Stück Familie geworden ist

Ein besonderer Dank gilt auch Professor Eric, dessen tiefes Wissen und herzliche Menschlichkeit ich sehr schätze. 

Ein Dank geht auch an meine Worldwide Friends Bob, Aurelian, Shivendra, Hassan, Tess, Yang, Abubakar, Samrat und Mohamed sowie dem finnischen Professor, der ganz uneigennützig meine MRT-Bilder analysierte um mir zu helfen.

Nicht zu vergessen:

  • dem professionelle und liebe Zahnärztin mit ihrem Powerteam, die stets mit viel Aufwand für meine Sicherheit sorgen
  • Anthony William, dessen Bücher mir halfen, weitere maßgeschneiderte Strategien zu entwickeln
  • Unserem italienischen Metzger Carlo
  • Bäckermeister Martin, der mit mir gemeinsam versuchte, ein verträgliches Brot zu kreieren
  • unserem Pfarrer Michael und meinem Tutor an der Deutschen Akademie für Management und der Wirtschaftsakademie Wien, sowie dem stets hilfsbereiten Studienbetreuungs-Team
  • Und natürlich von ganzem Herzen allen Anderen, die darauf geachtet haben, mich vor unnötigen zusätzlichen Gefahren zu schützen
  • Mein tiefer, stabiler Glaube, der mich durch alle Herausforderungen bisher getragen hat

Und natürlich geht auch ein liebevoller Dank an unsere tierischen Freunde:

  • Gastone der Hund unserer Nachbarn
  • Speedy und seine kleine Mausfamilie
  • an unseren Gartenigel Charlie
  • und all die gefiederten Freunde, die durch ihren wundervollen Gesang die Tage versüßten. 

Sie alle haben mir in nicht so schönen Momenten ein wundervolles Lächeln ins Gesicht gezaubert, wenn meine Kraft einmal nicht mehr ausreichte, um die Couch oder das Bett zu verlassen. 

Jeder Einzelne war und ist ein wichtiger Teil meines überlebenswichtigen Ökosystems und dafür bin ich unendlich dankbar.

Ich wünsche Ihnen von Herzen alles erdenklich Gute und bleiben Sie bitte so gesund wie Ihnen möglich.

Pace e Bene!

Ihre Birgit